Chronische Schmerzen - wirklich ein Dauerzustand ?

Der Schmerz warnt als ein sinnvolles biologisches Signal vor gesundheitlichen Gefahren. Bei 15 Millionen Patienten in Deutschland jedoch hat der Schmerz diese Warnfunktion verloren und sich als chronischer Schmerz verselbständigt (Quelle: Pressegespräch „Gesundheitspolitisches Frühstück der Koalition gegen den Schmerz“,12.05.2009, Berlin). In meiner Erfahrung sind solche Behandlungsmethoden die besten, welche sich seit vielen Jahrzehnten bewährt haben: in der Regel sind sie sowohl einfach wie auch effektiv. In diesem Zusammenhang wäre „Learning by doing“ in Fachkreisen und Workshops das richtige Stichwort..

Chronischer Schmerz überdauert dagegen diesen zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet, und ist auf keine konkrete Ursache im Körper mehr zurückzuführen – das ist der wichtige Unterschied zum akuten Schmerz. Somit hat der Schmerz nicht nur die ursprüngliche, nützliche Warnfunktion verloren, er führt auch oft zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Dieser Zustand betrifft knapp 20 Prozent der Bevölkerung (ca. 15 Millionen Menschen) und ist mittlerweile zu einem eigenen Krankheitsbild geworden.

 

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 AutorIn: Andrea Lapp Schreiber

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